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Freitag, 14. April 2017

Neben dem Job zum MBA: Hochschule Kaiserslautern/Campus Zweibrücken stellt 5 berufsbegleitende MBA-Fernstudiengänge vor

Am Freitag, den 28. April sind alle Fernstudieninteressierten eingeladen, fünf MBA-Fernstudiengänge an der Hochschule Kaiserslautern/Campus Zweibrücken kennenzulernen: MBA Vertriebsingenieur und MBA Marketing-Management und die drei noch neuen Studiengänge MBA Motorsport-Management, MBA Sport-Management und MBA Innovations-Management. Bei diesen Fernstudienangeboten finden die Präsenzveranstaltungen - passend zur fachlichen Ausrichtung - am Nürburgring statt. Studiengangsleiterin, Prof. Dr. Bettina Reuter wird die Studiengänge detailliert vorstellen und individuelle Fragen beantworten. Alle Interessierten sind um 16:00 Uhr in der Amerikastraße 1, in 66482 Zweibrücken, Gebäude C, Raum 014 herzlich willkommen – sie werden gebeten sich bei Bianca Welsch unter Welsch@ed-media.org anzumelden.

Die MBA-Fernstudiengänge richten sich an Berufstätige, die sich nach ersten Jahren im Job auf eine Führungspositionen im mittleren und gehobenen Management vorbereiten möchten. Dabei können sie sich, je nach Interessensgebiet, für eine der fünf Ausrichtungen entscheiden. Alle fünf MBA-Fernstudiengänge sind akkreditiert und damit international anerkannt. Das moderne Fernstudienkonzept nach dem Ansatz des Blended Learning – dem Wechsel zwischen zeit- und ortsunabhängigen Selbststudienphasen mit Präsenzveranstaltungen in Zweibrücken, Augsburg oder am Nürburgring – stellt für für Berufstätige eine ideale Weiterbildungsmöglichkeit dar.

 Es bietet flexible Lösungen bezüglich Studienplanung und Studierbarkeit. Neben den Spezialisierungsmöglichkeiten, zählen eine enge Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis, sowie eine intensive Studienbetreuung zu den Besonderheiten der MBA-Fernstudiengänge.

Alle fünf Studienangebote sind auf vier Semester ausgelegt. Im vierten Semester, das jeweils der Erstellung der Master-Thesis dient, findet ein internationales Out-of-Campus-Event statt. Neben Absolventen eines Erststudiums sind auch Interessenten ohne ersten Hochschulabschluss angesprochen. Sie können das Fernstudium entweder als Zertifikatsstudium belegen oder unter bestimmten Voraussetzungen und nach erfolgreicher Ablegung einer Eignungsprüfung zum MBA-Studium zugelassen werden. Die Hochschule Kaiserslautern führt die MBA-Fernstudiengänge in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) durch.

Interessenten können sich ab dem 02. Mai online bei der ZFH bewerben: www.zfh.de/anmeldung

Weitere Informationen unter: https://mba.bw.hs-kl.de

Über die ZFH

Die ZFH - Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in Koblenz. Auf der Grundlage eines Staatsvertrages der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland kooperiert sie seit 1998 mit den 13 Fach-/Hochschulen der drei Länder und bildet mit ihnen gemeinsam den ZFH-Fernstudienverbund. Darüber hinaus kooperiert die ZFH mit weiteren Fach-/Hochschulen aus Bayern, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Das erfahrene Team der ZFH fördert und unterstützt die Hochschulen bei der Entwicklung und Durchführung ihrer Fernstudienangebote. Mit einem Repertoire von über 60 berufsbegleitenden Fernstudienangeboten in betriebswirtschaftlichen, technischen und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen ist der ZFH-Fernstudienverbund bundesweit größter Anbieter von Fernstudiengängen an Fach-/Hochschulen mit akkreditiertem Abschluss. Alle ZFH-Fernstudiengänge mit dem akademischen Ziel des Bachelor- oder Masterabschlusses sind von den Akkreditierungsagenturen AQAS, ZEvA, ACQUIN, AHPGS bzw. FIBAA zertifiziert und somit international anerkannt. Neben den Bachelor- und Masterstudiengängen besteht auch ein umfangreiches Angebot an Weiterbildungsmodulen mit Hochschulzertifikat. Derzeit sind über 5300 Fernstudierende an den Fach-/Hochschulen des ZFH-Verbunds eingeschrieben.



Redaktionskontakt:
Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen
Ulrike Cron
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Konrad-Zuse-Straße 1
56075 Koblenz
Tel. : 0261/91538-24, Fax: 0261/91538-724
E-Mail: u.cron@zfh.de
Internet: www.zfh.de

Mittwoch, 12. April 2017

Der vergessene Sinn: Wie Sie mit Haptik Ihren Erfolg nachhaltig steigern


Marketing- und Verkaufsstrategen wissen: Die erfolgreiche Ansprache zielt auf alle Sinne der Kunden und Interessenten ab. Im Mittelpunkt einer multisensorischen Unternehmensstrategie sollte die Haptik stehen: Denn viele Kaufentscheidungen werden über den Tastsinn getroffen.

Bedeutung hat etwas mit Materialität zu tun. Was der Kunde anfassen, begreifen und bewegen kann, gewinnt für ihn an Gegenständlichkeit. Er kann sich hautnah damit beschäftigen und eine emotionale Beziehung aufbauen. Darum ist es wichtig, ihm Gelegenheit zu geben, im Zusammenhang mit einem Produkt oder einer Dienstleistung Berührungen und auditive und visuelle Erfahrungen erleben zu dürfen. Wenn auch noch Nase und Geschmackssinn angesprochen werden, umso besser.
Ziel der Strategie der 5 Sinne ist es, dem Kunden im Verlauf seines Kontakts mit dem Unternehmen wo immer möglich Berührungsfeuerwerke, Augenschmäuse, Hörgenüsse, Wohlgerüche und Geschmacksexplosionen zu bieten. Multisensorische Unternehmen verankern dieses Ziel in ihrer Unternehmensstrategie, berücksichtigen es bei ihrer Visionsgestaltung und bauen so Differenzierungsmerkmale zum Wettbewerb auf. Und dann richten sie Marketing und Werbung, den Point of Sale und ihren Service, kurz: alle Aktivitäten darauf aus, mit den Kunden auf allen Sinneskanälen zu kommunizieren.



Die Strategie der 5 Sinne


Haptik als Schlüssel zu den Emotionen des Kunden
Zielführend ist die Fokussierung auf den haptischen Sinn: auf den Tastsinn, aber auch Riech- und Geschmackssinn. Diese Sinne gehen ohne Wenn und Aber direkt in die tieferen Schichten des Gehirns und sind immer direkte Wahrheit. Wer nichts sehen will, schließt die Augen, wer nichts hören will, stopft sich etwas in die Ohren, auch Nase und Mund lassen sich zuhalten. Der Tastsinn jedoch lässt sich nicht an- und ausschalten.
Natürlich: Der erste Eindruck, den ein Kunde gewinnt, ist zwar meist visuell. Doch dann will er die durch das Gesehene ausgelösten Erwartungen durch aktives Fühlen bestätigen. Darum sollte bei der multisensorischen Ansprache der Tastsinn im Fokus stehen – die Haptik und die Wahrnehmung über die Haut sind die Schlüssel zu den Emotionen des Kunden. Und das auch, weil der visuelle und der auditive Sinneskanal hoffnungslos überfrachtet und verstopft sind. Die einseitige Konzentration auf Auge und Ohr haben zu einer Vernachlässigung der anderen Sinne geführt. Wir können aber nicht nur sehen und hören, sondern auch fühlen und tasten, schmecken und riechen.

Tastsinn ist Königssinn
Wer Kunden multisensorisch berühren will, kreiert und verkauft Produkte und Dienstleistungen so, dass sie ihm „unter die Haut gehen“. Diese haptische Herausforderung bewältigen immer mehr Unternehmen: Zum Beispiel die Plopp-Flasche von Flensburger, oder das Nutella-Glas von Ferrero, oder der Gripp von Faber-Castell. Nespresso hat mit den Kapseln Kaffee unverwechselbar und hochpreisig wie nie gemacht. In einer zunehmend digitalisierten Welt lechzen immer mehr Menschen nach analogen Erlebnissen, nach echten Begegnungen mit Menschen. Multisensorische Unternehmen versuchen daher, eine sinnlich-emotionale Gesamterfahrung zu kreieren. In der direkten Begegnung mit dem Kunden fokussiert sich die multisensorische Primärausrichtung zunächst auf das Produkt: Wie gelingt es, mit ihm möglichst viele Sinne anzusprechen? Die multisensorische Sekundärausrichtung nimmt zudem das „Umfeld“ in den Blick, etwa die Verpackung und das Design. Hinzu kommen bei der multisensorischen Tertiärausrichtung Berührungsgesten wie der Handschlag, mit dem zum Beispiel ein Berater einen Kunden begrüßt.

Im Kundengespräch menschliche Nähe aufbauen
Ein idealtypisches multisensorisches Kundengespräch schaut so aus: Der Kunde wird mit Handschlag begrüßt und am Ellbogen zum Besprechungstisch geleitet. Körperberührungen mit Respekt und Fingerspitzengefühl und menschliche Nähe bauen Vertrauen auf und bringen die Menschen einander näher. In dem farbenfroh eingerichteten Büro spielt im Hintergrund leise Musik, vielleicht konnte der Berater bei der Vorbereitung feststellen, welche Musikrichtung der Kunde gerne hört oder ob er eher die Stille bevorzugt.
Dann bietet er dem Kunden etwas zu trinken an, am besten ein warmes Getränk im Becher, so dass er das Getränk mit der Handinnenfläche erfühlen kann. Die Folge: Der Kunde bewertet ein Produkt jetzt wohlwollender und warmherziger. Kann das wirklich sein? In einem Experiment mit Personalchefs, die Bewerber zu beurteilen hatten, ließ sich belegen, dass bereits der kurzzeitige Kontakt mit warmen Getränken die emotionale Verfasstheit zum Positiven verändert. Der warme Reiz überschüttet uns mit positiven Emotionen, die uns andere Menschen und unser Umfeld warmherziger wahrnehmen und positiver beurteilen lassen.

Körperliche Erfahrungen ermöglichen
Zurück zum multisensorischen Kundengespräch: Der Berater überreicht dem Kunden ein haptisches Geschenk, etwa einen Schreibblock mit einem Kuli: „Das ist für Sie, so können Sie sich während des Gesprächs Notizen machen.“ Oder er stärkt das Vertrauensverhältnis mit einer haptischen Visitenkarte, die Duft ausströmt, aus besonderem Material besteht, sich auffalten lässt und einen interessanten Aufdruck trägt. Schließlich lässt er den Kunden mit den Produkten spielen, dieser fasst sie an, er schließt körperlich Bekanntschaft mit ihnen, er er- und begreift sie mit allen Sinnen: „Wie kann man einem Gedanken Richtigkeit verleihen, wenn man nicht über die körperliche Erfahrung verfügt?“, fragte der Körperphilosoph Moshe Feldenkrais.
Wenn der Kunde ist noch unschlüssig ist, lässt der Berater den Kunden mitmachen, zum Beispiel mit einem Tischrechner seine Investition selbst mithilfe einer körperlichen Erfahrung ausrechnen.

Haptische Verkaufshilfen einsetzen
Was jedoch geschieht bei Produkten und Dienstleistungen, bei denen dem Kunden haptische Wahrnehmungen nicht ermöglicht werden können? Dienstleistungen lassen sich nicht anfassen. Dann gelangen haptische Verkaufshilfen zum Einsatz. Dabei handelt es sich um symbolische Gegenstände, die der Kunde anfassen kann und mit denen sich Argumente und abstrakte Kundennutzen veranschaulichen lassen. Ein Beispiel sind die Preis-Nutzen-Karten.
http://www.haptische-verkaufshilfen.de/Haptische-Preis-Nutzen-Karten-107.html
Ein optischer Effekt hilft dem Berater zu verdeutlichen: Preis und Nutzen sollten in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen. Die zwei Karten repräsentieren den Preis und den Nutzen. Sie sehen zwar unterschiedlich groß aus, sind aber deckungsgleich. Die gleich großen Karten liegen vor dem Kunden, er kann sie anfassen und übereinanderlegen – und körperlich begreifen: Der Nutzen entspricht dem Preis – und der Preis entspricht dem Nutzen. Der Berater bietet mit seinem Produkt etwas an, das bei entsprechender Qualität einen entsprechenden Preis hat.
Die Karten lassen sich einsetzen, um den Kundeneinwand „zu teuer“ zu entkräften: Die optische Täuschung bewirkt, dass dem Kunden entweder die Nutzen-Karte größer erscheint – oder die Preis-Karte. Der Berater argumentiert: „Wenn Sie den Preis zu sehr in den Vordergrund stellen, besteht die Gefahr, dass Sie auch weniger Nutzen erhalten. Preis und Nutzen sollten deckungsgleich sind. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, riskieren Sie es, aufgrund der minderen Qualität einen Zusatzkauf tätigen zu müssen.“





Multisensorik und Mit-Mach-Marketing
Multisensorische Unternehmen bleiben nicht dabei stehen, den direkten Kundenkontakt mit der 5-Sinne-Strategie zu „haptisieren“. Die Sennheiser electronic GmbH & Co KG. bei Hannover vertreibt Kopfhörer und Headsets und gibt Geschäftsberichte heraus, die mit Titeln wie „Klang riechen & schmecken“ überschrieben sind: Multisensorik statt staubtrockener Zahlenkolonnen. Autofirmen lassen ihre Ingenieure im Tonstudio nach dem perfekten markentypischen Klangbild suchen, das beim Zuklacken der Türen entsteht. Dort gibt es „Nasenteams“, die auf möglichst neutrale Gerüche achten. „Knister-Knaster“ Teams führen Akustik-Haptik-Tests durch, damit Tastsinn und Hörsinn des Autofahrers beim Bedienen der diversen Knöpfe keine Enttäuschungen erleben. Und in Staubsaugerfirmen arbeiten Akustiker an den Schallübertragungswegen, die dazu beitragen, die emotionalen Erwartungen der Kunden zu erfüllen.
Das Marketing solcher Firmen steht oft unter dem Motto „Mit-Mach-Marketing“: Slogans wie „Mach dein Ding“ verweisen auf das Ziel, den Kunden zum Mitmachen und zur aktiven Beschäftigung zu bewegen. Ein haptisches Paradebeispiel dafür bot seinerzeit die Werbung für den Film „Zweiohrküken“. Mithilfe einer Smartphone-App konnte man das Zweiohrküken kitzeln, mit den Fingern bewegen, vergrößern und verkleinern, schütteln, auf den Kopf stellen und durch Pusten auf den Touchscreen zum Fliegen bringen: Das ist großes Kino – das ist Haptik pur.

Fazit
Die Beispiele zeigen, welche Wege Unternehmen beschreiten, die in den Kategorien der 5-Sinne-Strategie denken. Geräusch, Geschmack, Geruch und Gefühl – nichts bleibt dem Zufall überlassen. Jeder visuelle Eindruck wird in seiner Wirkung auf den Kunden untersucht, jede Berührung in ihren Konsequenzen für die Kaufentscheidung berücksichtigt.

Offene Trainings in verschiedenen Städten: 10.05.2017 Köln

Porträt
Karl Werner Schmitz
Erfinder, Berater, Trainer, Autor, Coach





































Karl Werner Schmitz ist Unternehmensberater, Trainer, Buchautor und Vortragsredner. Sein Buch „Die Strategie der fünf Sinne“ ist im Wiley-Verlag erschienen. Er ist Inhaber der KWS Haptische Verkaufshilfen e. K. in Much bei Köln.
Kontakt
+49 (0) 2245 / 60 00 780

Sonntag, 12. März 2017

BUSINESS-KOMMUNIKATION DURCH NICHT-WISSEN: GEHT DAS UND WENN JA, MACHT ES SINN?

Hans Peter Wimmer

von Hans Peter Wimmer | Personal- und Organisationsentwicklung


Zur ersten Frage: Ja, das geht. Natürlich nicht per se, quasi von Anfang an. Wir sind vollgepackt mit "Wissen", bis zum Überlaufen. Wissen und Bewertungen sind die (unbewussten) Paradigmen unserer Kommunikation. Ein (simples) Beispiel: Eine Führungskraft wird frühmorgens auf dem Weg zur Arbeit plötzlich von einem Geistes- oder Erkenntnisblitz getroffen. Heureka, ich hab´s. Die Lösung zu einem sie schon lange quälenden Problem ist ihr nun plötzlich messerscharf klar. Auch die für die Umsetzung notwendigen Maßnahmen erscheinen logisch vor ihrem geistigen Auge. Unverzüglich nach Ankunft in ihrem Büro trifft sie sich mit dem für die Umsetzung der Lösung verantwortlichen Manager und teilt ihm ihre Gedanken mit. 

Etwas erstaunt bzw. verärgert ist sie jedoch über dessen Reaktion: Der Manager teilt ganz und gar nicht ihre Begeisterung, im Gegenteil. Er wirkt irritiert, antwortet mit den klassischen "ja, aber..." Antworten und versucht offensichtlich, sich diesem Gespräch möglichst schnell zu entziehen. Wie auch immer dieses "Gespräch" endet, ob mit einem "faulen Kompromiss", einer klaren Ansage oder der Rücknahme des Ansinnens: Dieser Konflikt hätte vermieden werden können, wenn, ja wenn die Führungskraft vor dem Gespräch ihr zu dem aktuellen Thema bereits gespeichertes Wissen von der mentalen "Festplatte" gelöscht und auf einen Stick kopiert hätte. Das Know How ohne Sicherheitskopie einfach nur zu löschen, wäre sicher naiv (ginge auch gar nicht).       

Mit dieser Sicherheit im "Rücken" könnte die Führungskraft dann zum Beispiel nachstehende Gesprächs-Strategie verfolgen:

"Ich will in diesem Gespräch das bestmögliche Ergebnis erreichen und ich weiß noch nicht, bzw. noch nicht genau, wie es aussieht und/oder wie wir dahinkommen" und  "Ich will die höchstmögliche Zufriedenheit aller relevanten Beteiligten erzielen ".

Mit und durch diese Strategie kann sich die Führungskraft zur "Nicht-Wissenden Person" ent-wickeln (im wahrsten Sinne des Wortes) und wird zu Beginn des Gesprächs zuerst und vor allem nichts anderes im Sinn haben, als von ihrem Gegenüber zu erfahren, wie es über das Thema denkt und wie es aus seiner/ihrer Sicht gelöst werden sollte. Ergänzend zu diesem jetzt gewonnenen Wissen - oder - des Wissens um die subjektive Wirklichkeit des Gegenübers, könnte die Führungskraft ihr Wissen - oder ihre auf einem Stick gespeicherte, ebenfalls natürlich subjektive Wirklichkeit - wieder reaktivieren und beide Wirklichkeiten miteinander vergleichen. 

Insbesondere könnte sie bzw. könnten beide dann ihre "subjektiven Wirklichkeiten" dahingehend überprüfen, welchen "Psychologiken" ihre das Thema betreffenden "Bedeutungen" unterliegen:
Vielleicht einer "Angst-Logik", einer "Ich weiß es besser-Logik",          einer "Ich darf nicht verlieren-Logik" oder oder oder -Logik. Und so könnten sie sich in der Kenntnis dieser "Geheim-Agenden" möglicherweise zu einer "Gemeinsamen Wirklichkeit" voran tasten und tatsächlich einen Konsensus -oder zumindest einen tragfähigen Kompromiss finden. Der Schwerpunkt des Gesprächs müsste dabei eindeutig auf dem Verstehen-Wollen der "guten Gründe", der "Bedeutungen",    die beide der Sache zuschreiben, liegen.  
                                                                            
Die Führungskraft kann ohne Not und ohne jedes Risiko das Gespräch mit dem eindeutigen Fokus auf dem gegenseitigen Verstehen der jeweiligen dem zu behandelnden Thema zugeschriebenen Bedeutungen führen, denn am Ende des Klärungsprozesses kann sie entweder ihre eigenen Vorstellungen zurückstellen, wenn sie von den Gedanken des Gegenübers dahingehend überzeugt ist , dass diese ihre eigenen Ideen qualitativ übertrifft oder die Ideen des Gegenübers teilweise integrieren oder aber auch (als Ausnahme) sich für die Gedanken des Gegenübers bedanken und plausibilisieren, weshalb diese nicht umgesetzt werden können. In allen Fällen hat die Führungskraft der MitarbeiterIn insofern Wertschätzung entgegengebracht, als sie sich intensiv mit den Gedanken dieser Person auseinandergesetzt hat. Gespräche dieser Art führen in der Regel zu Win-Win-Ergebnissen.

Hans Peter Wimmer












Hans Peter Wimmer
Management-Trainer, Coach
Für alle Business-Belange

Gutlersberg 7
84359 Simbach am Inn
Tel.: +49 8574 – 912526
Fax: +49 8574 – 912527


Profil bei Xing:
Hans Peter Wimmer

Mittwoch, 30. November 2016

Sicherheit im Herbst und im Winter – worauf Autofahrer achten sollten




Mit dem Herbst wird es ungemütlich auf den Straßen. Nasses Laub, Nebel und Starkregen stellen selbst routinierte Fahrer auf die Probe. Wer ein paar Tipps beherzigt, kommt auch bei schlechtem Wetter sicher ans Ziel.

Winterreifen sind für die kalte Jahreszeit obligatorisch – nicht nur weil der Gesetzgeber sie vorschreibt. Mit einer speziellen Gummimischung sorgen sie bei niedrigen Temperaturen, Eis und Schnee für eine optimale Bodenhaftung und einen möglichst kurzen Bremsweg. Das tiefe Profil drückt Regenwasser nach außen und die feinen Lamellen der Reifen verzahnen sich im Schnee. „Wer trotzdem mit Sommerreifen unterwegs ist, verliert nicht nur schnell die Bodenhaftung, sondern riskiert auch seinen Versicherungsschutz“, sagt Marc Hintze, Bezirksdirektor der Barmenia Versicherungen Aachen. So ist der Bremsweg auf trockener Fahrbahn bei Tempo 50 zirka 25 Meter lang. Sind die Straßen verschneit, erhöht er sich auf das Vierfache und liegt bei  rund 100 Metern. Gefährdet der Fahrer durch falsche Reifen andere Verkehrsteilnehmer, drohen ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

Neben ausreichend Grip ist eine gute Sicht in der dunklen Jahreszeit besonders wichtig. Das fängt beim Eiskratzen an. Ein kleines Guckloch in der Windschutzscheibe reicht für den Straßenverkehr nicht aus. Erst wenn Scheiben, Spiegel und Scheinwerfer komplett eisfrei sind, dürfen Autofahrer losfahren. Da sie besonders im Herbst mit schwierigen Sichtverhältnissen zu kämpfen haben und fast rund um die Uhr ihre Scheinwerfer anhaben, sollten sie vor Beginn der dunklen Jahreszeit einen Lichttest machen. Zu hoch eingestellte Scheinwerfer blenden andere Verkehrsteilnehmer. Sind sie zu niedrig eingestellt, verliert der Fahrer wertvolle Meter an Sichtweite.


Im Herbst steigt zudem die Zahl der Wildunfälle. In der Dämmerung ziehen die Tiere vom Wald auf die offenen Wiesen, um dort zu äsen. Dabei überqueren sie gern auch Straßen. Vorausschauendes Fahren ist in diesen Gebieten daher besonders wichtig. Taucht Wild auf der Straße oder am Straßenrand auf, sollten Autofahrer hupen und sofort abblenden. Ist ein Zusammenprall nicht mehr zu vermeiden, heißt es: Lenkrad gerade halten und kontrolliert bremsen. Doch wer zahlt den Schaden? „In der Vollkaskoversicherung ist jeder Unfall abgesichert. Die Teilkasko hingegen übernimmt nur Schäden, die durch Haarwild wie Rehe oder Wildschweine verursacht werden“, sagt Hintze. Einige Versicherer haben ihren Schutz auf alle Tiere ausgeweitet. In jedem Fall sollten Autofahrer im Herbst besonders aufmerksam fahren.

Marc Hintze

Bezirksdirektor Aachen
Holzgraben 17-19
52062 Aachen
Tel.: 0241 474430
Fax: 0241 4744345




Freitag, 18. November 2016

Roland Arndt: „Jedes Telefonat ein Erfolg“ Mit positiver Stimmung und moderner Sprache viel erfolgreicher telefonieren


Roland Arndt

Jedes Telefonat ein Erfolg - hier geht es zum Buch.



„Jedes Telefonat ein Erfolg“
Mit positiver Stimmung und moderner Sprache
viel erfolgreicher telefonieren

(von Roland Arndt)


Was ist los mit unserer Kommunikation? Schreiben wir nur noch Mails und SMS? Laufen wir ständig wie „abwesend“ mit Ohrstöpseln durch die Gegend und kapseln uns durch Mailbox und Anrufbeantworter von unseren Mitmenschen ab? Welche Chancen haben wir, mit uns selbst und anderen eine gute Wellenlänge aufzubauen und klare Absprachen zu treffen? Welche effektiven Wege gibt es, noch erfolgreicher
zu telefonieren, und wie lernt man es am einfachsten?

Die  Zeiten haben sich sehr verändert. Auch beim Thema Telefonieren. Früher war beim Wählprozess meist auch der Taschenrechner im
Kopf mit eingeschaltet. Telefonate, besonders ins Ausland oder auch Ferngespräche im Inland waren recht teuer. Das Telefon war das schnellste (aber auch ein recht kostspieliges) Kommunikationsmittel. Man war immer bemüht, möglichst wenig und kurz zu telefonieren. In vielen Unternehmen war es gar nicht möglich, nach draußen zu telefonieren. Man brauchte eine Erlaubnis dafür. Private Telefonate waren ebenfalls untersagt.

In den letzten Jahren hat sich eine Menge getan. Auch die äußeren Bedingungen haben sich sehr verändert: mehr Anbieter, Tarif-Dschungel, ständig neue Geräte, viele private und berufliche Nutzungs-Möglichkeiten, allerdings auch verbunden mit immer größeren Unübersichtlichkeiten. Die beabsichtigte, ständige Erreichbarkeit entwickelte sich für viele vom Traum zum Albtraum. Die Kommunikationsmittel wurden immer mehr zu Allround-Künstlern. Viele Handys haben eine hochauflösende Kamera, mit der man nicht nur Fotos sondern auch Videos aufnehmen kann.  Die Produkte wachsen immer mehr zusammen. Mit einem iPhone kann man nicht nur telefonieren sondern auch Musik hören, Filme ansehen, Spiele spielen und im Internet surfen. Alle Altersgruppen kommen also auf ihre Kosten.

Und trotz aller Innovation: Nur in persönlichen Gesprächen und am Telefon können wir wirkliches Zuhören praktizieren und Gesprächs-Partnern im Dialog mit Empathie begegnen. Das heißt, wir telefonieren mit der Fähigkeit und Bereitschaft, uns in andere Menschen hinein zu denken und selbst klare Botschaften zu übermitteln. Dadurch setzen wir unsere Kommunikation auf ein höheres Niveau, stellen echte Kontakte her, bauen Beziehungen auf und bringen mehr Wertschätzung ein.

Wer Angst vor dem Telefonieren hat, dem hilft die bessere Geräte-Technik auch nicht weiter. Es lohnt sich vielmehr, an der „Telefon-Kompetenz“ zu arbeiten, ganz gleich welche Ziele mit den Telefonaten verfolgt werden. Im Buch „Jedes Telefonat ein Erfolg“ finden Sie viele der meist gestellten Fragen zum Thema Telefon-Erfolge. Mit den Antworten können Sie noch heute starten, das „Abenteuer“ des Telefonierens für sich ganz neu zu entdecken und einfacher sowie erfolgreicher dieses Erfolg-Instrument privat und geschäftlich zu nutzen.
Und mit ein wenig Glück gewinnen Sie sogar eines der 5 Frei-Exemplare, die Netcoo per Auslosung für Ihre Feedback-Mail bereit hält.

Welche Rolle spielt das Telefon in unserem Leben wirklich?

Das Telefon ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Jeder Mensch hat per Festnetz, Handy oder Telefonzelle die Chance, Kontakt zu anderen Personen aufzunehmen und mit ihnen zu sprechen. Wir alle können auf modernste Telefontechniken zurückgreifen, die wir uns vor 30 Jahren in dieser Form noch nicht vorstellen konnten. Für viele Personenkreise ist es besonders wichtig, ständig erreichbar zu sein. Auch dafür gibt es heute viele Möglichkeiten, speziell in der Kombination von Mobiltelefon und E-Mail.

Ein paar Zahlen aus dem Internet: 2009 gab es knapp 39 Millionen Festnetzanschlüsse in Deutschland. Man geht in unserem Land sogar von rund 100 Millionen Mobiltelefon-Verträgen aus.  1,45 Jahre lang telefonieren wir in unserem Leben - davon hängen wir 140 Tage (45 Stunden jährlich) in Warteschleifen. Also das Telefon bestimmt zum großen Teil unseren Tagesablauf. Das neue und effektive Telefonieren bereichert unser Leben, wenn wir uns darauf einlassen und es uns Schritt für Schritt aneignen.

Vielleicht möchten Sie bestimmte Menschen für eine Idee, für ein bestimmtes Projekt, für einen Termin oder eine konkrete Entscheidung gewinnen. Oder Sie wollen Ihr berufliches und privates Leben besser organisieren und nutzen dafür das Telefon. Möglich auch, dass Sie nach einem persönlichen Gespräch noch einmal „danke“ sagen oder ein aufgetretenes Missverständnis aus der Welt räumen möchten.

Was sind eigentlich „positive Sprachmuster“ und wie funktionieren sie am besten?

Wenn Sie beim Telefonieren positive Sprachmuster einsetzen, geben Sie Ihrem jeweiligen Gesprächspartner einen klaren Mehrwert. Es geht dabei um aufbauende Begriffe, die einfach attraktiver klingen. Lesen Sie selbst:

Statt: „Was spricht denn dagegen, dass Sie sich die Infos einmal anhören?“ sagen Sie lieber: „Es spricht doch eine Menge dafür, Herr Schäfer, dass wir beide uns einmal zusammensetzen und Sie sich selbst ein Bild von den Infos machen.“

Statt: „Sie werden schnell wissen, ob das Ganze etwas für Sie ist oder nicht“ formulieren Sie besser: „Und schon nach kurzer Zeit werden Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie groß Ihr persönlicher Nutzen sein kann.“

Positive Sprachmuster schaffen aktive Bilder. Diese wiederum beeinflussen unsere Emotionen. Und Emotionen sind ein wesentlicher Faktor für unsere Entscheidungen. Nutzen Sie diese Erfolgsregel in jedem Gespräch, zum Nutzen aller Beteiligten.

Hier ein paar weitere Tipps für Ihre Telefonate:

> Freuen Sie sich auf Ihre Telefonate, und lächeln Sie sich in einem Spiegel dabei an. Schicken Sie mit Ihrer Stimme einen kleinen Sonnenstrahl durch das Telefon. Das tut Ihnen und besonders Ihrem Gesprächspartner gut.

> Begrüßen Sie alle Gesprächspartner mit guter Laune. Zeigen Sie von Anfang an, wie respektvoll und fair Sie zum echten Dialog bereit sind und dass mit Humor und bester Stimmung vieles im Leben leichter wird.

> Setzen Sie Dank und Lob ein: „Schön, dass Du Dich meldest, Peter.“ „Das haben Sie nett gesagt, Frau Gluding.“ „Ich habe mich schon richtig darauf gefreut, Sie anzurufen, Herr Kaufmann.“ „Das klingt sehr gut, was Du sagst, Ute.

> Telefonieren Sie möglichst schriftlich, um bestimmte Informationen und Zusagen Ihrerseits zu notieren. Überraschen Sie Ihre Mitmenschen mit einer guten Nachricht. Notieren Sie wunderbare Telefongespräche und lernen Sie, andere Menschen durch das Telefon zu „besuchen“.

> Und bevor Sie leicht genervt auf eine negative Äußerung des anderen reagieren, fragen sie besser, wie der andere das genau meint. Erzählen Sie, was bei Ihnen angekommen ist. Es gibt nicht nur Ihre Sichtweise und die des Gesprächspartners … oft werden Sie eine dritte Perspektive entwickeln, mit der beide sehr gut leben können.

Was bedeutet „aktives Zuhören“? Und wie kann man es einsetzen?

 „Aktives Zuhören“ ist am Telefon der Schlüssel für „verstehen und verstanden werden“. Es bedeutet, dass Sie Ihrem Gesprächspartner offene Fragen stellen und den Worten des anderen konzentriert lauschen. Schon nach der ersten Antwort können Sie eine weitere offene Frage stellen, um Ihrerseits das Thema noch zu vertiefen. Durch den Raum, den Sie Ihrem Gesprächspartner mit Ihren offenen Fragen bieten, durch Ihre Aufmerksamkeit für seine Ausführungen und Ihr vertiefendes Nachfragen, wird sich schnell ein interessanter Dialog aufbauen. Ein Beispiel:

Frage:
„Herr Müller, was soll nach dem Workshop von Ihren Mitarbeitern erfolgreicher umgesetzt werden als es heute der Fall ist?“
Antwort:
„Alles muss noch reibungsloser klappen, um mehr Kunden zu gewinnen.“
Vertiefende Nachfrage:
„Die Mannschaft soll also die täglich zur Verfügung stehende Zeit effektiver für Verkaufserfolge nutzen?“
Antwort:
„Genau. Zeiteinsatz und Ergebnis müssen perfekt zusammen passen.“
Weitere vertiefende Nachfrage:
„Welche Ergebnisse wünschen Sie sich konkret?“
Antwort:
„Wir brauchen mehr feste Termine für Präsentationen und Verkaufs-Gespräche. Eine Verdopplung der Termine auf 12 pro Woche ist mein klares Ziel.“

Aktives Zuhören ist gleichzeitig ein Kompliment an Ihren Gesprächs-Partner. Sie interessieren sich für ihn und für das, was er erzählt. Und Sie helfen darüber hinaus, sich selbst über bestimmte Dinge im Klaren zu werden.

Wie kompliziert ist erfolgreiches Telefonieren?

Alles, was wir heute gut können, haben wir einmal gelernt, auch wenn es am Anfang vielleicht schwierig war. Leider ist Telefonieren kein Schulfach. Aber wie so viele andere Dinge auch, können wir es nachträglich lernen, indem wir offen und bereit dafür sind. Also: Greifen Sie bewusst zum Hörer und erkennen Sie, was jedes einzelne Gespräch an Lernstoff für Sie bereit hält und wie Sie das Gelernte für sich nutzen können.

Aus dem Stand, von jetzt auf gleich, werden Sie sicher nicht zum perfekten Telefonprofi. Doch wenn Sie begreifen, dass Sie sich auf einen niemals endenden Lernprozess einlassen, wenn Sie Kommunikation als ständige Herausforderung betrachten, können Sie persönlich daran wachsen und sich von Erfolg zu Erfolg weiterentwickeln.

Entdecken Sie das Abenteuer Telefonieren
jeden Tag für sich ganz neu

„Wer die Menschen gewinnt, der vereinbart auch Termine,
findet neue Kunden und engagierte Geschäfts-Partner.
Er hat mehr Erfolg und verdient dadurch mehr Geld.“

Schließen Sie „Freundschaft“ mit dem Telefon, denn auch für Sie kann es zum Erfolgsinstrument höchster Güteklasse werden, beruflich wie privat. Sie werden immer wieder feststellen: Das Telefon kann für Sie zu einer Zeit-Sparmaschine werden. Keine Anfahrten, keine Rückfahrten. Sie „besuchen“ Ihre Mitmenschen einfach durch das Wählen einer Nummer. Auch neue Kontakte lassen sich telefonisch anbahnen und im weiteren Verlauf dann zu möglicherweise ganz wichtigen Beziehungen ausbauen. Alles Gute für jedes neue Telefonat J

Ihr Roland Arndt

Roland Arndt begleitet als Trainer, Coach und Autor
seit über 20 Jahren viele Menschen dabei, privat und
beruflich noch erfolgreicher zu telefonieren. Im Zentrum
seiner Arbeit steht die Kunst, gute Gespräche zu führen
und daraus für alle Beteiligten Erfolge zu erzielen.


ROLAND ARNDT Unternehmens-Erfolg
Am Kurpark 2a   D-23843 Bad Oldeslo
Tel. 04531-67175   Fax. 04531-67279



Hier geht es zu den Büchern von Roland Arndt:







Freitag, 1. März 2013

Weiterbildungstrends „Wir wachsen an Aufgaben, nicht an Beispielen“

Presse Business

Stuttgart, 22. Februar 2013. Fast jedes deutsche Unternehmen bietet heute für seine Mitarbeiter Weiterbildung an. Doch nicht immer erzielen Betriebe dabei die gewünschten Erfolge. Anregungen, wie sie Personalentwicklung, Weiterbildung und Training der Beschäftigten noch verbessern können, erhalten Personalverantwortliche demnächst in der Messe Stuttgart: Die PERSONAL2013 Süd füllt die Hallen 6 und 8 am 23. und 24. April mit mehr als 280 Ausstellern – darunter nahezu ein Drittel mit Produkten und Dienstleistungen für betriebliche Weiterbildung und Training. Auch das Begleitprogramm gibt Impulse für Innovationen. 

Einen Überblick über aktuelle Weiterbildungstrends können sich Besucher etwa bei der Präsentation des Deutschen Bildungspreises verschaffen. Die Auszeichnung, die EuPD Research Sustainable Management und die TÜV SÜD Akademie unmittelbar vor der Messe erstmals vergeben, liefert neue Erkenntnisse zur deutschen Weiterbildungslandschaft: In den 133 Unternehmen und Institutionen, die sich an der Ausschreibung beteiligt haben, ist das Mitarbeitergespräch wichtigstes Element in Planung und Kommunikation. Ob im Mittelstand oder in Großunternehmen – als erfolgskritisch erachten die Teilnehmer insbesondere die Verzahnung von Weiterbildung und Unternehmensstrategie sowie Bedarfsanalyse und Bildungsplanung.

Die Organisationen mit den besten Gesamtkonzepten sind auf der Personalfachmesse in Stuttgart mit dabei: Unter der Moderation von Dr. Oliver-Timo Henssler, Geschäftsführer von EuPD Sustainable Management, und Thomas Wagenpfeil, Marketing & Kommunikation der TÜV SÜD Akademie, präsentiert die Avantgarde der betrieblichen Weiterbildung ihre rundum erfolgreichen Ansätze.

„Sorgenkinder“: Praxistransfer und IT-Infrastruktur

„Gleichzeitig offenbart die Analyse der Bewerbungen um den Deutschen Bildungspreis schon jetzt die Schwachstellen in betrieblichen Bildungssystemen“, erklärt Projektmanagerin Magdalena Nowak. Unabhängig von der Unternehmensgröße entpuppten sich vor allem der Praxistransfer und die IT-Infrastruktur als „Sorgenkinder“. Weniger als die Hälfte der befragten Unternehmen wickle ihr Bildungsmanagement von der Verwaltung bis hin zum Controlling über eine geeignete Software ab. „Auch E-Learning ist nicht so populär wie gedacht“, sagt Nowak. Nur in jedem zweiten Unternehmen gelinge es den Beschäftigten, das Gelernte im Berufsalltag anzuwenden.

„Wir wachsen an unseren Aufgaben“, heißt es im Volksmund, doch ein Großteil der Unternehmen handle nach wie vor nach dem Motto „Wir wachsen an Beispielen“, bemängeln Peter Bort und Gabriele Fröhlink-Viets von Datev: Betriebliche Weiterbildung finde vor allem an arbeitsplatzfernen Orten anhand von Fallbeispielen statt. Dass modernes Lernen auch anders aussehen kann, erläutern die beiden Leiter der Datev-Managementberatung in ihrem Vortrag über Projektlernen.

Wie Unternehmen „die PS der Talente auf die Straße bringen“, erklärt Michael Kühner, Geschäftsführer der Strametz & Associates GmbH. Anhand von Forschungsergebnissen und bewährten Praxiskonzepten verdeutlicht er Erfolgsfaktoren und praktische Förderinstrumente.

Schlechtes Management: Ist die Führungskräfteentwicklung schuld?

Da sich in jüngerer Zeit Berichte über Skandale und Versagen von Top-Managern häufen, wackelt auch die imageträchtige HR-Domäne Führungskräfteentwicklung. Es drängt sich die Frage auf, inwiefern die Personalentwicklung für das schlechte Management Verantwortung trägt. Erwin Stickling, Chefredakteur der Zeitschrift Personalwirtschaft, diskutiert auf der PERSONAL2013 Süd mit HR-Verantwortlichen und Managementexperten darüber, ob und wie Organisationen die Leitlinien und Methoden der Führungskräfteentwicklung verändern müssen.

„Wir bilden Führungskräfte zu Tennisspielern aus und wundern uns, warum sie so schlecht zusammen Fußball spielen“, bemerkt Mario Graff, Berater bei Schäfer,ei zu dem Thema. Er präsentiert in seinem Vortrag den „Kooperationszonenansatz“, der die Führungseffizienz steigern und die Kultur der Zusammenarbeit in Unternehmen nachhaltig optimieren soll.

Neben Vorträgen und Podiumsdiskussionen in den Praxisforen veranschaulichen vor allem die zwei Aktionsflächen Training neue Methoden in der Personalentwicklung: „Ohne Werte nichts wert? Über die Kultur im Unternehmen – wie ich sie erfasse, gestalte, nutze“ lautet beispielsweise das Programm von Thomas Lorenz und Stefan Oppitz von der A-M-T Management Performance AG. Auch der Trainer Alfried Weiß gibt eine Kostprobe aus seinem Angebot zum Thema „Teams führen lernen – die Chancen der integrierten Führungskräfteentwicklung“.

Wer sich speziell für Trainingsansätze und Programme im Bereich betriebliche Gesundheitsförderung interessiert, wird auf der Corporate Health Convention fündig. Der Besuch der Parallelveranstaltung in Halle 8 ist bereits im Messeticket enthalten.

Weitere Informationen zur PERSONAL2013 Süd und das komplette Programm sind unter www.personal-sued.de erhältlich.
Über folgenden Link haben Sie die Möglichkeit, sich für die Messe zu akkreditieren: Presseakkreditierung


Über die PERSONAL2013 Süd
Bereits zum vierzehnten Mal dreht sich auf der Messe PERSONAL Süd alles um die Personalarbeit in Unternehmen und Organisationen: Die PERSONAL2013 Süd findet vom 23. bis 24. April 2012 in der Messe Stuttgart statt. Neben einem umfassenden Vortragsprogramm und der Themenreihe „Personal & Verwaltung“ gibt es dort einen MeetingPoint zum thematischen Austausch unter HR-Fachleuten. Zum dritten Mal hat Süddeutschlands traditionsreiche Messe eine nördliche Ausgabe: Nach dem bewährten Erfolgskonzept widmet sich die PERSONAL2013 Nord vom 14. bis 15. Mai im CCH Hamburg der kompletten Themenpalette des Personalmanagements.

Über spring Messe Management
spring Messe Management veranstaltet Fachmessen zu den Themen Personalmanagement, Public Sector und Corporate Health sowie Kongresse für E-Learning und Wissensmanagement. Langjährige Messe-Erfahrung, thematische Expertise und nachhaltige Kundenorientierung machen die Veranstaltungen von spring zu etablierten Branchenplattformen. spring-Fachmessen sind ein Seismograph für neue Produkte, Ideen und Managemententwicklungen. Das Tochterunternehmen der Deutschen Messe AG ist in vier Ländern vertreten: Deutschland, Österreich, Ungarn und Russland.


Pressekontakt:


Stefanie Hornung
Pressesprecherin „PERSONAL“
Tel. +49 621 70019-205
E-mail: s.hornung@messe.org

spring Messe Management GmbH
Güterhallenstraße 18a
68159 Mannheim
Internet: www.personal-messe.de

Mittwoch, 20. Februar 2013

HOTELIER TV & RADIO präsentiert: TV-Programm für die Hotellerie - Februar 2013


Presse Business


Alle wichtigen Filme und TV-Beiträge zu Hotels weltweit
Hamburg, Februar 2013 - In eigener Sache
Ausgewählte TV-Sendungen über die wunderbare Welt der Hotellerie und Gastronomie - präsentiert von HOTELIER TV & RADIO
Hier erhalten Sie das PDF-Programm kostenlos zum Download (PDF, ca. 5MB): http://www.hoteliertv.net/hotel-tv-programm 



Aus dem Inhalt:
Heinz Horrmann wird 70 - Ein Leben für die Spitzenhotellerie
Alles über die Hoteliers des Jahres 2013
General Manager des Monats: Henning Matthiesen, Excelsior Ernst Hotel Köln
Viele weitere Hintergrundberichte für Hoteliers: Der nächste Norovirus kommt bestimmt - Wie Hotelbewertungen gekauft werden - Unerhörtes von Hotelier Eugen Block - Die nächsten großartigen Filmhotels - und vieles mehr
Über 10 Seiten TV-Programm - alle wichtigen Sendung zu Hotels
Die neuesten Videoreports bei HOTELIER TV


Februar im Rückblick: Gedenk- und Todestage, Geburtstag großer Persönlichkeiten, Bauernregeln
Kurzgeschichte zum Lesen - Literatur Quickie: "Das Hotel"

Täglich sehen Sie bei HOTELIER TV & RADIO neue Video- und Audio-Reports: www.hoteliertv.net

HOTELIER TV & RADIO ist der führende Video- und Audio-Nachrichtenkanal für das Hotelmanagement.
HOTEL TV PROGRAMM ist eine Publikation von medienunternehmung, Hamburg
Verantwortlich: Carsten Hennig

medienunternehmung - Insight of Corporate Communications
- Driven by Visionary Publishing -
 
Hohe Weide 8 - 20259 Hamburg / Germany
Office Phone +49 40 41.43.11.692
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Mobile Phone +49 160 958.377.56
 
eMail
carsten.hennig@medienunternehmung.de
www.hoteliertv.net

Was die anderen Hochbegabten anders machen – ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik

Man erkennt sie.


Es sind die kleinen Einsteins, die Picassos und die Mozarts. Sie lesen schon mit sechs Jahren „The New York Times“, korrespondieren mit fünf Jahren in Mandarin und spielen mit vier Jahren die Spatzenmesse in C-Dur. Später studieren sie dann bereits mit 14 an einer Uni und werden jüngster Professor oder jüngste Professorin.

Man kennt sie.

Dann gibt es noch die anderen.

Ihre Begabung ist nicht so offensichtlich. Oder: offensichtlich nur für Eingeweihte. Für Kennerinnen und Kenner. Wahrscheinlich stehen sie nicht in einem Labor. Ob sie mit dem Pinsel umgehen können? Seien Sie tapfer: Wohl eher nicht so. Ob sie eine Stradivari zu schätzen wissen? Hm.

Und doch haben sie ihre Begabung. Erkennbar wie gesagt fast nur für Eingeweihte.

Ein Beispiel: Ich war Mitglied in einem Verband, der das Wort „Wirtschaft“ in seinem Namen trägt. Es ging um ein Thema, das alle Menschen bewegt. Wirklich alle. Wirklich jeden. Es ging um Politik. Und um den Anlauf zu einem neuen Gesetz. Man diskutierte. Und fragte sich, wie man denn überzeugend argumentieren könnte.

Ich erwähnte den Gedanken einer Befragung. Sie kennen das: In jeder grösseren Stadt stehen diese Interviewer auf der grossen Einkaufsstrasse und wollen wissen, welche Zahnpasta, welches Waschmittel, welche Automarke Sie bevorzugen. Strasseninterviews nennen wir das. Wir, das sind meine Kolleg*innen aus der Marktforschung und ich. Ich hatte damals ein Institut für Markt- und Kommunikationsforschung. Unsere Klienten aus der Politik und Wirtschaft waren bekannt und angesehen und wir waren stolz darauf, für sie forschen zu dürfen.

In meinem Verband war das bekannt.

Ja. Sagte man: Eine Befragung auf der Strasse ist ein überzeugendes Argument. Wir – wer auch immer „wir“ sein sollte – wir stellen uns auf die Strasse und befragen die Menschen. Und dann geben wir – und das war der Sinn der Sache – das Ergebnis an den OB der Stadt. Einer von meinen Kollegen im Verband meinte dann: Ob wir wohl 50 Menschen dazu bewegen können, mit uns zu reden?

Wie, sagte ich: 50 Menschen?

Ja. Sagten die anderen. 50 Menschen wäre eine tolle Sache.

Klar sind 50 Menschen eine tolle Sache. Aber: Wie wollen wir einen OB mit den Stimmen von 50 Menschen motivieren, ein neues Gesetz in Gang zu bringen? Nach einer halben Stunde hatte man sich auf 100 Menschen geeinigt. Mit dem Zusatz: Ob wir das wohl schaffen werden?

Warum so zaghaft?

Die Jungs und Mädels, die hier zusammen sassen, waren die Menschen, die täglich über Millionen entschieden. Ihre Denkweisen waren nicht 100 oder 1.000. Es waren 1.000.000 und mehr!

Mir war klar, dass ich meine lieben Kolleginnen und Kollegen jetzt schockieren musste. Nicht weil ich Schocks mag – aber ich musste ihnen schon sagen, wie so etwas in der Realität funktioniert. Dass man an den verantwortlichen Stellen – sorry – 100 Menschen als Beweis nicht gelten lassen wird. Man wird schmunzeln und zur Tagesordnung übergehen.

Noch bevor ich den Gedanken: „Wie sag‘ ich es das denn jetzt?“ zu einem Satz modellieren konnte, war es raus:

1.000 INTERVIEWS!
1.000 Interviews?

Das Entsetzen war gross. Nur unser Präsident war begeistert. Und dann ging das los, was zumeist los geht, wenn ein Hochbegabter – eine Hochbegabte – eine Idee und einen Weg vor Augen hat: GEHT NICHT! FUNKTIONIERT NICHT! SCHAFFEN WIR NICHT! WIR SIND DOCH NICHT VERRÜCKT! WER SOLL DAS DENN ALLES ZAHLEN?

Ich hörte mir das eine Stunde an, während ich das Konzept schrieb, die Umsetzung des Konzepts plante und einen Entwurf für den Fragebogen entwarf. Unser Präsident hatte mich aus den Augenwinkeln beobachtet und rief mich auf – nach vorne zu kommen und die Einzelheiten zu präsentieren. Gesagt. Getan.
Wir fanden über 50 Mitglieder aus dem Wirtschafts-Verband, die mitmachten. Manager*innen, die ich mit meinem Team für diesen Einsatz schulte. Es waren wohl die Interviewer*innen mit den höchsten Stundenlöhnen, die hier und heute ehrenamtlich auf die Strasse gingen und sehr mutig die Menschen nach ihrer Meinung befragten.

Um Mitternacht hatten wir 1.037 Interviews geschafft. Alle von meinen Forscherkollegen und mir kontrolliert. Alle perfekt. Es war ein harter Job – aber selten habe ich ein Team von fast 100 „Mitarbeiter*innen“ so begeistert arbeiten gesehen.

Am nächsten Morgen wurde noch einmal kontrolliert. Und dann gingen die Fragebögen ins Rechenzentrum zur Uni. Ich schrieb dazu einen Bericht für die Präsentation. Mein Team zeigte einen bewundernswerten Einsatz. Und so konnte ich meiner Assistentin auch nicht die Bitte abschlagen, die Ergebnisse beim OB präsentieren zu dürfen.

Der OB schien sehr zufrieden. Und so wanderten unsere Ergebnisse weiter „nach oben“. Und so wurde aus unserer Idee der Beweis, dass die Menschen diese Verbesserung ihres Alltags wirklich wollten.

Schliesslich wurde aus dem Beweis ein Gesetz in Deutschland, das jedem Menschen den Alltag etwas besser macht. Zur Freude der Menschen.
Nein, so faszinierend wie ein Picasso ist dieses Gesetz nicht.

Aber es erleichtert seitdem allen Menschen ihr Leben. Und das Tag für Tag in Deutschland.

Wenn Sie Unternehmer*in sind: Gründen Sie einen Think Tank mit Ihren Hochbegabten und allen, die mutig sind und gross denken und handeln können. Dann sind Sie nicht nur Ihre Probleme los. Sie haben auch die Chance, die Welt ein bisschen besser machen zu können.

Was sagte John F. Kennedy in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961 in Washington, D.C.:

„Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt (…) fragt, was wir gemeinsam tun können für die Freiheit des Menschen.“ [1]

Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 1575 5167 001


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